Das neue Deutsche Arbeitertum

Arbeit ist nicht Last, sondern Arbeit ist Segen. Dieses Wort hatten wir vergessen oder sagen wir besser, der Feind hatte durch seine teuflischen Methoden des Marxismus uns dieses Wort vergessen lassen. Millionen wurden Arbeitslos, Millionen wurden aus der Produktion ausgeschaltet, um jetzt Muße und Zeit zu haben darüber nachzudenken, daß Arbeit allein das Leben auf dieser Erde schön und lebendig macht und die Arbeit allein der Inhalt und das Wesen des Lebens an sich ist.


Werte schaffen, schöpferisch tätig sein dürfen, Ideen verwirklichen, mit aufbauen, das alles ist letzten Endes der Sinn des Daseins.


Diesen Sinn der göttlichen Ordnung muß der nationale Sozialismus durch seine erhabene Revolution dem Volke klarmachen, mit neuem Geist erfüllen und ihn immer und immer wieder hineinhämmern in die Hirne und die Herzen der Menschen. Die Arbeit ist nicht des Lohnes und des Geldverdienens wegen da, sondern Arbeit ist Selbstzweck und die gerechte Entlohnung ist eine notwendige Anerkennung für die Leistung. Der aufgezwungene Müßiggang führt zum Wahnsinn, führt zum Verfall, führt zur Vernichtung. Arbeit heißt Kampf mit der Materie, mit den Energien der Welt, Arbeit heißt Gesetzmäßigkeit, heißt Erkennen der organischen Weltgesetze, Arbeit heißt Disziplin, heißt Ordnung schaffen, Arbeit heißt Kultur schaffen. Arbeiter, Soldat und Künstler sind letzten Endes ein und dasselbe. Sie sind bedingt durch ihre Abstammung. Durch die Harmonie ihres Blutes. Das ist der gleiche Nenner der werteschaffenden Arbeit. Sobald dies erkannt ist, wird auch die Achtung vor jeder Arbeit vorhanden sein. Jede Arbeit, die im Getriebe eines Volkes notwendig ist, muß geachtet und ihr Träger muß geehrt werden.


Was heißt Glück, was Freiheit, was Reichtum, was alle Güter dieser Welt?


Die schwergeplagte Bauersfrau ist glücklich, während der reiche Bankier stets unzufrieden ist. Gibt es Freiheit? Mussolini sagt einmal: „Die Freiheit gibt es nicht, wohl aber gibt es Freiheiten.“ Der Mensch, der die Gefängniszelle verläßt, fühlt sich in diesem Augenblick frei, um in kürzester Zukunft neue Wünsche zu haben und fühlt sich dann wieder unfrei. Der Obdachlose, der ein Dach über dem Kopf bekommt, fühlt sich frei, um in Kürze weitere Ansprüche an das Leben zu stellen und ist alsdann wieder unfrei. Wird der Arme reich, fühlt er sich diesem Augenblick frei, um in Bälde unzufriedener denn je zu sein. Wird der Kranke gesund, fühlt er sich frei, um alsdann neue Anforderungen an das Leben zu stellen.


Und doch gibt es eine Freiheit!


Frei ist der Mensch, wahrhaftig frei, der die Weltanschauung der Gesetzmäßigkeit und der Harmonie als Fundament hat und dadurch in allen Lebenslagen befähigt ist, den inneren Schweinehund zu überwinden, Diese göttliche Gnade ist das große Erleben gewaltiger revolutionärer Ideen. Der Alltag fällt alsdann ab und der Mensch wird zu den höchsten Leistungen getrieben. Heldentum, Stolz und Ehre beseelen den Menschen und verjagen das Minderwertigkeitsgefühl. So soll denn auch unser Zeitalter durch unsere Lehre des nationalen Sozialismus das Minderwertigkeitsgefühl des deutschen Arbeiters für alle Zeiten zum Verschwinden bringen. Selbstbewußte Deutsche mit hoch erhobenem Haupte und stolzem Blicke müssen geformt werden. Aus dem Proletariat muß das neue deutsche Arbeitertum erwachen. Das Blut ist das Band der neuen Gemeinschaft.


Die Arbeit ist der Sinn des Lebens. Aus der Leistung und aus dem Blut entsteht der Stolz der Abstammung, deren alleinige Richtschnur für alles Tun und Handeln die Ehre der Nation und damit die Ehre des Einzelnen ist.