Warum ich nach Chemnitz fahre – Teil 5

Am 1. Mai wird die zentrale Demonstration unserer Bewegung zum Arbeiterkampftag im sächsischen Chemnitz stattfinden. Wie auch die vergangenen Jahre werden sich wieder Hunderte Aktivisten auf den Weg machen und ihren Protest gegen Kapitalismus und Überfremdung auf die Straße tragen. Erneut haben zahlreiche namhafte Redner ihr Kommen angekündigt, doch wird die Demonstration von der gesamten Bewegung getragen. Ob als Fahnenträger, Parolenvorgeber, Transparenthalter oder einfach als schlichter Teilnehmer, jeder Einzelne trägt seinen Beitrag zum Gelingen unserer Demonstration bei. Wir haben bei fünf jungen Aktivisten, die solch einen Beitrag leisten, nachgefragt, was ihre Motivationsgründe sind, nach Chemnitz zu fahren.

Der III. Weg“: Hallo Hans! Kannst Du den Lesern kurz Deinen Werdegang schildern, wie bist Du Teil unserer Bewegung geworden und wie lange bist Du schon dabei?

Hans: Hallo. Ich habe 2012 beschlossen, politisch aktiv zu werden und habe mich deshalb meiner lokalen Kameradschaft in München angeschlossen. Als 2013 „Der Dritte Weg“ gegründet wurde, war für uns sofort klar, dass hier die Zukunft für unseren weiteren politischen Werdegang liegt. Seit dem 12.12.2013 bin ich Mitglied bei unserer Partei.

Der III. Weg“: Am 1. Mai kann man bekanntlich viel Schönes mit seinem freien Tag machen – Grillen, Wandern, Bollerwagenfahrten. Warum stehst Du in aller Frühe auf, um nach Chemnitz zu fahren?

Hans: Für mich stellt der 1. Mai seit jeher den Höhepunkt des politischen Kampfjahres dar. Es macht mich stolz, Teil einer großen und entschlossenen Demonstration für eine bessere Zukunft – für den deutschen Sozialismus – zu sein.

Der III. Weg“: Das Motto heißt ja „Kapitalismus zerschlagen – für Familie, Heimat, Tradition“. Was bedeutet das konkret für Dich?

Hans: Da der Kapitalismus nach bestmöglichen Marktbedingungen strebt, zerstört er alle potenziellen Handelshindernisse. Natürlich, Gemeinschaften wie Familie und Volk sind ihm daher ein Dorn im Auge. Um Familie, Heimat und Tradition zu wahren, reicht es daher nicht, einige Entwicklungsstufen des Kapitalismus zurückzudrehen. Es ist eben nicht möglich, das System zu reformieren, sondern es ist unabdingbar zu erkennen, dass der Fehler bereits im Grundgedanken des Systems verankert ist. Der Wandel muss daher von Grund auf und revolutionär erfolgen.

Der III. Weg“: Manch einer im „nationalen Lager“ hält Demonstrationen ja für sinnlos bzw. teilweise sogar für kontraproduktiv. Was ist Deine Meinung dazu?

Hans: Ich glaube, dass Demonstrationen auch in der heutigen Zeit sinnvoll sind. Zum einen erreichen wir auf diesem Wege Bürger direkt und können ihnen so ein Bild abliefern, was dem, was die Systemmedien verbreiten, diametral entgegenläuft. Und wenn in einer großen Stadt die Bewegung aufmarschiert, bleibt kaum ein Fenster leer. Auch die Vor- und Nachbereitung einer Demonstration verbreitet unser Anliegen stark. Auf der anderen Seite erlebt jeder Teilnehmer das starke Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt, was uns auch in den unzähligen Stunden Kraft gibt, in denen wir alleine kämpfen. Unsere Reihen werden so gefestigt.

Der III. Weg“: Unser Kampf gilt bekanntlich der Etablierung eines deutschen Sozialismus. Wie würdest Du Dir diesen deutschen Sozialismus vorstellen?

Hans: Unter dem deutschen Sozialismus stelle ich mir vor allem eine ganz andere Gesellschaft vor. Besser gesagt leben wir nicht mehr in einer „Gesellschaft“, in der bindungslose Individuen belanglose Wege gehen, sondern eine starke Gemeinschaft, in der jeder Deutsche einen festen Platz hat. Der deutsche Sozialismus schafft eine Zukunft, in der uns unsere eigene Kraft die Zuversicht gibt, dass wir und unsere Kinder frei leben können.

Der III. Weg“: Hast Du vielleicht noch ein paar Worte an alle Leser und eventuell noch Unentschlossene?

Hans: Wenn wir zusammenhalten und zahlreich auf die Straße gehen, haben wir die Chance, diesen Tag zu einem Großen zu machen. Ein Tag, an den wir lange mit einem Lächeln zurückdenken werden. Bleibt Ihr daheim, dann könnt Ihr Euch von diesem Tag von Euren Kameraden haarklein schildern lassen, aber Ihr werdet es nie verstehen können, was es bedeutet, dabei gewesen zu sein. Werdet Teil von etwas Großem!

Der III. Weg“: Vielen Dank – wir sehen uns auf den Straßen von Chemnitz!